Was wäre wenn?
Shownotes
Zinsen, ESG-Anforderungen, Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten verändern die Rahmenbedingungen der Immobilienwirtschaft laufend. Für Asset Manager, Bestandshalter und Projektentwickler reicht es deshalb längst nicht mehr, Portfolios nur punktuell zu überprüfen. Gefragt sind belastbare Daten, flexible Szenarioanalysen und die Fähigkeit, schnell fundierte Entscheidungen zu treffen.
In der neuen Folge von BETONKÖPFE, dem Immobilien-Podcast von The Property Post, spricht Atessa-Vivian Heijn, Head of Sales Central bei Planon Real Estate, darüber, warum viele Unternehmen trotz großer Datenmengen noch immer Schwierigkeiten haben, daraus konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten – und weshalb Digitalisierung mehr sein muss als ein reines IT-Projekt.
Im Gespräch geht es unter anderem darum, wo Excel und individuell entwickelte Modelle an ihre Grenzen stoßen, welche Voraussetzungen Unternehmen für eine wirklich datengetriebene Steuerung schaffen müssen und welchen Mehrwert ein durchgängiger digitaler Informationsfluss über den gesamten Immobilien-Lifecycle bietet.
Die Antworten gibt es in der neuen Folge von BETONKÖPFE.
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00:00:00: Herzlich Willkommen zu Betonköpfe, dem Immobilien-Podcast von The Property Post.
00:00:05: Wir präsentieren Tonsteine Typen und sprechen heute darüber wie Immobilieunternehmen in Zeiten von Zinswände, ESG Anforderungen, geopolitischen Unsicherheiten und sich wandende Nutzerbedürfnissen bessere Entscheidungen treffen können – denn die Zeiten, in denen Portfolios einmal im Jahr überprüft wurden, sind vorbei!
00:00:26: Heute müssen Assetmanager, Bestandsheiter und Projektentwickler ihre Immobilien kontinuierlich bewerten.
00:00:32: Unterschiedliche Szenarien simulieren und fundierte Entscheidungen über Investitionen, Dekarbonisierung oder An-und-Ferkäufe treffen.
00:00:41: Mein Name ist Susanne Franz.
00:00:43: ich bin Senior Kommunikationsberaterin bei Ruckerkonsult und ich spreche über genau diese Themen heute mit Arthessa Vivian Hain.
00:00:50: sie ist Head of State Central by Plan on Real Estate.
00:00:54: Plan on Real Estate unterstützt Immobilien-Unternehmen mit digitalen Lösungen entlang des gesamten Lebenszykluses einer Immobilie.
00:01:01: Das heißt, von der Projektentwicklung über das Asset and Property Management bis hin zu der strategischen Portfolio-Steuerung.
00:01:08: Atessa, herzlich willkommen!
00:01:11: Arthessa, wir starten ja auch gleich mit unseren Fragen.
00:01:14: Vielleicht kannst du einfach im Zuge von der ersten Frage auch ein bisschen Einblick in deinen Themen-Settings, dein Tätigkeitsbereich bei Plan und Wie ist das geben?
00:01:23: Dass wir eine Vorstellung davon haben, mit welchen Themen du dich sozusagen täglich beschäftigst.
00:01:29: Denn einfach nochmal zum Rahmenbedingungen, Narzinsen, ESG-Riolatorik, Energiepreise – die geopolitischen Entwicklungen verändern praktisch permanent Rahmenbedingungen für Immobilienunternehmen.
00:01:43: Und welche Auswirkung hat denn diese Dynamik auf das tägliche Arbeiten von Unternehmen innerhalb der Immobilen-Wertschöpfungskette?
00:01:50: Danke schön, also erstmal Hallo noch mal von meiner Seite aus und danke dass ich heute Hier dabei sein darf und euch auch so einen kleinen Einblick von meinem alltäglichen Alltag berichten darf, aber auch wie wir genau die Themen, die du gerade angesprochen hast, Susanne hier wirklich mal ein bisschen deutlicher machen, womit wir uns beschäftigen.
00:02:15: Und du hast absolut recht!
00:02:18: Wie du schon sagtest das eben gerade diese.
00:02:21: Die größte Veränderung eigentlich heute ist, dass die Rahmenbedingungen sich permanent ändern.
00:02:28: Also das heißt eigentlich früher konnte man viele Entscheidungen mit einem recht stabilen... Planungshorizont treffen und es sieht halt eben heute anders aus.
00:02:38: Und wenn wir hier auch ganz ehrlich sind, hat sich ja dann dadurch die Arbeit von ProjektentwicklerInnen der BestandshalterInnen als auch der AssetmanagerInnen deutlich verändert.
00:02:50: Es geht nämlich längst nicht mehr darum Immobilien oder eine Immobilie zu managen sondern darum eben kontinuierlich zu bewerten.
00:03:01: Also was passiert eigentlich, wenn sich Zinsen verändern?
00:03:05: Was bedeutet eigentlich die neuen ESG-Regelungen für mein Portfolio?
00:03:10: und wie verändern sich stetige Energiekosten auf die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes oder eines Gebäudes.
00:03:19: Und ich glaube genau das macht die Aufgabe heute anspruchsvoller natürlich aber ich würde auch persönlich sagen spannender.
00:03:31: Denn am Ende des Tages geht es halt eben nicht mehr nur darum den aktuellen Zustand einer Mobile zu verstehen, sondern eigentlich darum verschiedene Zukunftszenarien zu bewerten und damit eben auch fundierte Entscheidungen treffen zu können.
00:03:48: Und damit kommen wir eigentlich schon so... einem Punkt, über dem momentan eigentlich auch oft gesprochen wird und zwar dass es eben wie ich gerade schon sagte.
00:03:58: Dass das nicht mehr darum geht die Immobilie zu managen sondern wie schafft man es überhaupt solche Szenarien sinnvoll abzubilden?
00:04:09: Und das ist eigentlich das was wir auch binnen Planung Real Estate mit unseren Lösungen machen.
00:04:14: Das heißt Szenarian abbilden Aber gleichzeitig das Resultat daraus eben fundierte Entscheidungen treffen zu können in der kompletten gesamten Immobilienwirtschaftskette.
00:04:27: Magst du noch mal was ein bisschen zu deinem Tätigkeitsbereich erzählen?
00:04:31: Also welche Fragenstellungen du vielleicht dann auch täglich dann auch in Berührung kommst, in dem Setting?
00:04:40: Es geht hauptsächlich darum, unsere Kunden haben... oder jeder hat irgendwo auch seine Datensätze.
00:04:49: Es geht eigentlich darum, okay wie kann ich mit Datensätzen und das ist genau das was ich gerade sagte eben zukunftsicher, zukunftssichere Szenarien abbilden und damit dann eben diese fundierte Entscheidungen treffen?
00:05:04: und das sind eigentlich immer die Fragen, die uns gestellt werden.
00:05:07: also jeder möchte heutzutage spricht man ja immer darüber, man möchte digitalisieren Aber oft kann es schon in den ersten Schritten scheitern, weil man noch gar nicht oder oft fällt mir auf dass viele Unternehmungen noch gar nichts so genau wissen.
00:05:27: In welche Richtung und welche Anforderung haben sie eigentlich?
00:05:32: Und das ist ein Thema mit dem ich mich wirklich auch tagtäglich beschäftige und unsere Kunden wirklich bis hin dann zur Entscheidung richtig zu digitalisieren, unterstütze ich unsere Kunden und gehe diesen Weg gemeinsam mit ihnen.
00:05:50: Wir schauen auch gemeinsam wo ist noch Optimierungsbedarf oder wo können wir tatsächlich ein Mehrwert schaffen?
00:05:58: Schauen wir nochmal einen Schritt zurück und zwar auf das Thema Szenarioanalysen.
00:06:02: um die Handlungsfähigkeit von Unternehmen entsprechend bestimmte Rahmenbedingungen abzusichern sind ja solche Szenarioanalyse unerlässlich.
00:06:10: Viele Unternehmen arbeiten, aber hier noch mit Excel oder individuell entwickelten Modellen.
00:06:16: Wo stoßen solche Ansätze denn heute an ihre Grenzen?
00:06:21: Also zunächst möchte ich einmal sagen bevor hier jetzt jemand denkt dass sich Excel schlecht reden möchte dem ist nicht so.
00:06:29: Ich selber komme aus dem Finance und Controlling Bereich bzw.
00:06:35: habe den Background, auch ich habe viel oder musste viel mit Excel arbeiten und deswegen würde ich eben sagen das Excel kann hier schon ein Segen sein aber gleichzeitig auch irgendwo einen Fluch.
00:06:49: man muss aber auch zusätzlich sagen dass natürlich Excel die Immobilienbranche wahrscheinlich mehr geprägt hat als jeder andere Software oder Lösungen.
00:07:00: Aber wir haben ja gerade schon ein bisschen festgestellt, dass die Realität heutzutage doch etwas anders aussieht und das sie aufgrund der Rahmenbedingungen, die sich permanent ändern eben deutlich komplexer geworden sind wie du grad auch schon gesagt hast oder wie wir angesprochen haben die Zinsen steigende Zinzen ESG Anforderungen all diese neuen regulatorischen Vorgaben, die nehmen natürlich Einfluss oder einen gleichzeitigen Einfluß auf unsere Entscheidungen.
00:07:36: Und wenn wir da dann jetzt ehrlich sind, stößt man mit einzelnen Excel-Sheets den einzelnen Tabellen eigentlich zwangsläufig an seine Grenzen.
00:07:48: Und was ich da häufig beobachte, ist eben das Teams viel Zeit damit verbringen Daten zusammen zu tragen.
00:07:57: Hier auch die Datensätze abzugleichen oder herauszufinden welche Zahl denn jetzt eigentlich richtig ist?
00:08:06: Aber wenn ich darüber nachdenke sollte an sich die Diskussion eine ganz andere sein und zwar Welche Konsequenzen ziehe ich aus diesen Informationen, die ich habe.
00:08:22: Und das ist aus meiner Sicht auch tatsächlich der entscheidenden Unterschied zwischen Datensammlung und echter Szenarienanalyse also echtes Szenarienanalyse.
00:08:33: da geht es wirklich darum welche Konsequenzen ziehe ich aus diesen Information?
00:08:39: Das heißt wie ich gerade schon gesagt habe Es geht nicht mehr vielmehr darum was hab' ich für ein Datensatz?
00:08:46: sondern wirklich Analysen zu schalten.
00:08:48: Und dafür brauchen wir diese Szenarienanalysen und eine große Menge an Daten setzen, die eigentlich jedes Unternehmen hat nur noch nicht richtig einsetzt oder oft noch nicht echt
00:08:59: einsetzt.".
00:09:01: Also fußt das Ganze ja auch darauf auf?
00:09:02: Du brauchst dir dann auch eine Datenstrategie sozusagen.
00:09:06: also wo will das Unternehmen hin um überhaupt die Kontrolle über die verfügbarkeit über die Daten zu
00:09:13: haben?".
00:09:15: Und viele Unternehmen haben ja auch schon große Datenmengen, aber es fällt eben auch oft schwer sie entsprechend zu nutzen und zwar so effektiv daraus zu nutzen dass konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können.
00:09:30: Warum oder was ist deine Einschätzung?
00:09:32: Warum ist der Weg von Daten zur echten Entscheidung dann häufig so schwerverhältig?
00:09:37: Also ganz grob gesagt kann ich das zusammenfassen, weil an sich die Daten alleine und jetzt spreche ich wirklich nur von den Daten alleine hier noch keine Geschichte erzählen.
00:09:49: Und es klingt jetzt vielleicht ganz am Anfang ein bisschen banal aber genau das erlebe ich jeden Tag.
00:09:56: Das ist nämlich genau viele Unternehmen glauben zunächst ihnen fehlen die Daten.
00:10:02: Das ist das, was ich gerade eben schon versucht habe deutlich zu machen.
00:10:06: Aber wenn man dann genauer hinschaut stellt man fest, dass Ihnen diese Daten nicht fehlen.
00:10:12: Also das genaue Ding!
00:10:13: Das Gegenteil.
00:10:14: eigentlich der Fall ist, sie haben technische Daten die ESG-Daten Mietverträge Finanzdaten und diese teilweise tatsächlich auch schon in sehr hoher Qualität.
00:10:29: Und deswegen das eigentliche Problem ist dass diese Informationen häufig isoliert voneinander existieren.
00:10:39: oder wie ich vorhin schon gesagt habe, die wichtigsten Entscheidungen stehen nicht in den einzelnen Datensätzen sondern sie entstehen aus diesen Schnittstellen der einzelnen datensätze.
00:10:50: Also die gesamte Datenmenge und deshalb sprechen wir heute so viel über... also viele sprechen ja immer über das ganzheitlichen Ansätze eben über diesen ganzen gesamten Immobilienzyklus hinaus.
00:11:12: Und das ist eigentlich genau das wesentliche Problem, dass es noch nicht ganz als Ganzes gesehen wird und dass sie noch isoliert voneinander betrachtet werden.
00:11:24: Das heißt, wir Abschnittstellen sind eine wichtige Voraussetzung um sozusagen über die Tätigkeitsbereiche hinüber auch kommunizieren und Daten auch zu vermitteln.
00:11:34: Welche Voraussetzung gibt es dann noch für Immobilienunternehmen?
00:11:38: Also wie eigentlich gerade schon gesagt viele Digitalisierungsprojekte scheitern noch weil sie oft noch als IT-Themen betrachtet werden.
00:11:50: das bedeutet Eigentlich sind Digitalisierungsprojekte, die scheitern nicht an Technologie.
00:12:00: Weil diese Technologie funktioniert meistens und es geht dabei eigentlich bei solchen IT-Projekten gar nicht darum um die Software selber.
00:12:14: Es geht am Ende des Tages wirklich um fundierte Entscheidungen zu treffen, wie wir vorhin schon gesagt haben, um Szenarienanalysen zu schalten.
00:12:24: Das ist eigentlich so zu erklären wenn zum Beispiel ein Asset Manager oder eine Asset-Managerin schneller erkennen kann welche Investition den größten Wertbeitrag liefert identifizieren kann oder eben auch ein Projektentwickler, oder eine Projektentwickelerin eben unterschiedliche Szenarien fundiert bewerten kann.
00:12:50: Dann sprechen wir am Ende des Tages von einem echten Mehrwert und dann ist es wirklich ein über IT-Projekt hinaus weil am Ende das Tag ist.
00:12:59: nochmal und das ist mir auch wichtig zu sagen geht es so wirklich um diese Entscheidungen treffen zu können.
00:13:06: Und um das zu machen, glaube ich brauchen wir aus meiner Sicht drei wesentliche Dinge.
00:13:14: Also das erste ist natürlich eine saubere Datenbasis.
00:13:18: Klingt weniger spektakulär aber tatsächlich die Grundlage für alles weitere.
00:13:24: Zweitens müssen Prozesse über Abteilungsgrenzen und hier spreche ich wieder mit den Schnittstellen, d.h.
00:13:30: über Abteilungsgrenze hinweggedacht werden Weil die Immobilie interessiert sich schließlich nicht dafür, ob eine Information aus dem technischen Management oder dem Assetmanagement oder der Projektentwicklung an sich kommt.
00:13:45: Also da brauchen wir wirklich den kompletten Immobilienzyklus am Ende des Tages.
00:13:53: und drittens – ich glaube vielleicht ist das einer der wichtigsten Punkte – braucht es eben eine Unternehmenskultur die Datenbasierte Entscheidungen zuläs.
00:14:04: Warum sage ich das so?
00:14:05: Weil wir tatsächlich noch heute häufig beobachten, man möchte digitalisieren weil man es hört und jeder tut es irgendwie.
00:14:16: aber um es wirklich zu machen und wirklich diesen Schritt zu gehen und danach tatsächlich auch zu handeln Und dann Entscheidungen, fundierte Entscheidungen treffen zu können muss hierzu die Unternehmenskultur auch verändert werden oder beziehungsweise offen dafür sein.
00:14:37: Definitiv!
00:14:38: Also man muss natürlich auch mitunter einfach analoge Prozesse digitalisieren können und das muss eben geschlossen getragen werden.
00:14:48: nur dann ist es ja auch den Vorteil bringen.
00:14:50: Eben das und am Ende des Tages ist ja eben auch so, dass Daten allein bringen einem... Also es ist schön, dass man die Daten hat.
00:14:59: Und die braucht man auch aber die Daten alleine bringen einen noch nichts.
00:15:04: also wenn eben trotzdem am Ende eines Tages entschieden wird nach Gewohnheiten.
00:15:15: Ich glaube jetzt nicht natürlich, dass Daten Erfahrungen ersetzt.
00:15:19: Es muss ein Zusammenspiel beider sein.
00:15:22: also gerade in der Immobilienbranche sind natürlich Erfahrungen unglaublich wertvoll.
00:15:28: Auf jeden Fall!
00:15:31: Du hattest es ja auch immer wieder schon angesprochen Lebenszyklus sozusagen übergreifende Schnittstellen, einfach eine wichtige Komponente sind.
00:15:41: Das ist ja sozusagen auch oft mit digitalen Ökosystem umschrieben.
00:15:46: Wie begleitet ihr denn Unternehmen entlang des Lebenszykluses und genau diesen ganzheitlichen Ansatz nochmal anstelle der klassischen Insellösung voranzutreiben?
00:15:58: Also müsst ihr da noch viel Aufklärungsarbeit leisten.
00:16:00: oder wie geht ihr da auch im Alltag vor?
00:16:03: Es ist natürlich immer unterschiedlich.
00:16:05: Wir haben Unternehmungen, die sich im Vorfeld schon informiert haben und da auch ein bisschen offener sind, die in verschiedenen Abteilungen tatsächlich abgesprochen oder schon im Vorfield gemeinsam Anforderungen gestellt haben.
00:16:29: Und dann gibt es natürlich die Unternehnung, Tatsächlich von der Pieke an helfen, packen und gemeinsam mit ihnen schauen.
00:16:37: Wie können wir hier die Digitalisierung vom kompletten Immobilien-Lebenszyklus?
00:16:45: abdecken.
00:16:46: Das ist unterschiedlich, wir haben innerhalb von Plan on Real Estate fast alle unsere Mitarbeitenden kommen eben selber entweder aus der Projektentwicklung, waren selber mal Asset Manager innen oder haben wie ich einen Finance- oder Controlling Background.
00:17:03: Das heißt, wir können hier auch mit natürlich unserer Softwarelösung oder unseren Softwareläsungen da wirklich auch beratend am Ende des Tages tätig sein?
00:17:13: Ja, gerade auch für die Prozesse wahrscheinlich.
00:17:18: Aus der Erfahrung heraus wisst wie solche Entscheidungen dann eben auch abbildbar sind digital.
00:17:25: Genau und jede Unternehmensstruktur ist ja auch wieder anders.
00:17:28: Das heißt, auch da schauen wir dann gemeinsam wie können wir das abbilden?
00:17:34: und wir wollen ja nicht Prozesse an sich verändern sondern eigentlich die Unternehmungen gerade mit.
00:17:42: Und jetzt kommen wieder Thema Szenarienanalysen.
00:17:53: gehe ich in den Exit oder halte es im Bestand, all diese Themen.
00:17:57: Wie gehe ich um mit wenn ich doch Zinsveränderungen habe?
00:18:01: Oder irgendwelche regulatorischen Anforderung dass sich all dieses Szenarien im Vorfeld schon berechnen kann und dadurch wieder auch schnellere von dir Entscheidungen treffen kann und dann eben zukunftssicher vorbereitet?
00:18:18: Ja, und auch einfach effizienter.
00:18:20: Also man spart sich ja etliche Abstimmungsschleifen.
00:18:22: Definitiv!
00:18:23: Gibt
00:18:23: es denn zum Abschluss vielleicht noch einen Rat den du Unternehmungen mitgeben möchtest damit sich Unternehmen heute resilienter gegenüber Marktveränderung aufstellen?
00:18:34: Ja ich glaube was total wichtig ist... Man sollte nicht versuchen die Zukunft verherzusagen Weil am Ende des Tages gelingt das sowieso niemanden.
00:18:49: Ich würde sagen, schaffen Sie stattdessen die Fähigkeit unterschiedlicher und da kommen wieder zu dem Thema Zukunftsszenarien also auf diese unterschiedlichen Zukunftsscenarien vorbereitet zu sein weil wenn wir auch uns die letzten Jahre oder die letzten jahre zurückblicken dann sehen wir eben vor allem noch eins dass die Unsicherheit wird nicht schwinden bleiben.
00:19:14: Aber die erfolgreichsten Unternehmen werden deshalb nicht diejenigen sein, die jede Entwicklung konkret prognostiziert.
00:19:22: und da sprechen halt wieder man kann es nicht konkret prognostizieren das ist einfach so nicht mehr möglich sondern eigentlich sind werden die erfolgreichste Unternehmen seien jene die Veränderungen früh erkennen ihre Auswirkungen dessen auch verstehen und schneller als andere fundierte Entscheidungen treffen können.
00:19:43: Und ich glaube, das ist auch tatsächlich der wichtigste Bandel der gesamten Branche.
00:19:48: Weil früher war Standort auf der entscheidenden Erfolgsfaktor und heute wird die Qualität der Entscheidung und zunehmend zu einem besonders wichtigen Wettbewerbsvorteil.
00:19:59: Und da würde ich sagen, dass es ein Rat den Ich geben würde!
00:20:06: Das ist ein wunderschönes Schlusswort, finde ich.
00:20:09: Der Aufruf zu mehr Aktivität, zu mehr Datenkontrolle und einfach mehr Strategie in der Datennutzung.
00:20:19: Vielen lieben Dank für die Einblicke, Arthessa!
00:20:21: Es hat mir viel Spaß gemacht und dann freue ich mich wenn wir vielleicht in ein, zwei Jahren nochmal schauen wie was sich auch verändert in dieser Zeit.
00:20:30: Sehr sehr gerne da freue ich auf mich drauf Susanne das werden wir machen.
00:20:35: Danke dir.
00:20:36: Tschüss!
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